Schmerzfrei glücklich? Amerikas tödliche Opioid-Epidemie

Jeden Tag sterben in den USA ca. 140 Menschen an den Folgen von Schmerzmittel-Missbrauch. Insbesondere Angehörige der Mittelschicht sind davon betroffen. Die vom Arzt verordneten Medikamente nach Operationen und gegen Beschwerden aller Art machen extrem schnell abhängig und wirken als eine Einstiegsdroge für zum Beispiel Heroin. Die sogenannte Opioid-Krise wurde seit den 90er Jahren ignoriert, auch weil die Pharma-Industrie die Gefahren stets leugnete. Erst jetzt reagiert die Politik.

RBB Kulturradio // 11.12.2017; 26 min

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Am wundersamen Nebelmeer - zum 200. Geburtstag von Theodor Storm 

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Am bekanntesten ist sein "Schimmelreiter", schaurig-tragisch und wie viele seiner Texte geprägt von der stürmischen Westküstenlandschaft, in der Theodor Storm (1817 - 1888) als Bürgersohn aufwuchs und die meiste Zeit seines Lebens verbrachte. Diesem in vielem auch widersprüchlichen norddeutschen Aufklärer ging es ums Elementare. Das Geheimnisvolle seines Werkes war auch Weltsicht, Metapher eines Gefühls von Verlorenheit, das den Husumer Heimatdichter zum Erzähler der Moderne macht.

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RBB Kulturradio // 09.09.2017; 26 min

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Wake up - Wach auf! Zum 200. Geburtstag von Henry David Thoreau

Der amerikanische Lebensphilosoph und Naturschriftsteller Henry David Thoreau  war ein Individualist der sehr eigenen Art. Er galt als sonderbarer Vogel der an sonderbaren Vögeln nicht eben armen Frühphase der amerikanischen Literatur, der  sogenannten "American Renaissance". Nora Sobich zeichnet in ihrer Sendung ein vielseitiges Porträt des Schriftstellers.

RBB Kulturradio // 08.07.2017; 26 min

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Amerikas stille Drogensucht

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Immer mehr junge Menschen sterben in den USA an den Folgen von Drogenmissbrauch - mehr als zu Zeiten der großen Crack-Krise. Schuld daran sind hochgradig süchtig machende Schmerzmittel. Sie berauschen ähnlich wie Heroin - und werden bedenkenlos verschrieben.

DeutschlandradioKultur // 8.05. 2017; 7 min

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First Americans  - Wie Nordamerikas Ureinwohner ihre kulturellen Wurzeln wieder beleben

"People of the first light" - so nennen sich die nordamerikanischen Ureinwohner der Nation der Wampanoag, bei denen auf Cape Cod 1620 die Mayflower-Pilgrims als 'Flüchtlinge' in der Neuen Welt ihren ersten Winter überstanden. Während jetzt Amerikas neuer Präsident den weißen Gründungsmythos radikalisiert, setzt sich bei den Wampanoags ein kulturelles Wunder fort. Dem bis heute auf Cape Cod ansässigen Stamm ist in den letzten zwei Jahrzehnten das bis dahin Undenkbare gelungen, ihre über 150 Jahre nicht mehr gesprochene Sprache wieder zu beleben.             

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RBB Kulturradio // 12.04.2017; 26 min

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Der erste Tag des Unfassbaren - Donald Trump tritt sein Amt an

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Nach Hillary Clintons dramatischer Wahlniederlage tritt jetzt am 20. Januar der New Yorker Milliardär Donald Trump das höchste Amt der Welt an. Was bedeutet die Ära Trump für Amerikas Demokratie? Für Frauenrechte? Bürgerechte? Den Weltfrieden? Die aufgestellte Regierung des designierten Präsidenten läßt nichts Gutes erwarten. Noch hofft das Land - zwischen Entsetzen und Furcht.

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RBB Kulturradio // 17.o1.2017; 26 min

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Schmerzmittel als Einstiegsdroge: die Opioid-Krise in den USA

Starke, von der Pharmaindustrie als Schmerzmittel gepushte Opioide wie OxyContin sind in den USA über missbräuchliche Verschreibungspraktiken zur Einstiegsdroge für Heroin geworden. Betroffen sind nicht die urbanen Ballungszentren, sondern Kleinstädte und Vororte. Im Weißen Haus wird bereits von einer Epidemie gesprochen.

DeutschlandradioKultur // 9.10. 2016; 30 min

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American Populism: Zeiten politischer Aufruhr

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Während Populismus in Europa oft ausgesprochen demokratiefeindlich gefärbt ist, ist er in Amerika tief in die politische Kultur eingewoben. Ob links oder rechts, alle vier Jahre feiert die Nation mit dem US-Präsidentschaftsrennen ausgelassen einen kunterbunten Karneval des Populismus. Jetzt aber sprengt Donald Trump jede Grenze der Verträglichkeit. Amerika muss sich warm anziehen.

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RBB Kulturradio // 14.o7.2016; 56 min


Eine Frau für Amerika - Hillary Clintons Kampf ums Weiße Haus

 

RBB Kulturradio //26.03.2016; 56 min;               aktualisierte Wiederholung 16.07.2016

"Zeitpunkte"/Reportage

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Transatlantische Ambivalenzen - Vor 100 Jahren starb Henry James

Für Henry James, den großen amerikanischen Romancier und Stilisten, war der Ziviliationsvergleich zwischen Neuer und Alter Welt zentrales Lebensthema. Das vielschichtige Werk des intellektuellen Kosmopoliten (1843-1916) hat nicht nur Hollywood und zahlreiche Gegenwartsautoren inspiriert, es ist zum Klassiker der Weltliteratur geworden und gilt heute als wegweisend für die Romantheorie des 20. Jahrhunderts. Eine biografische Spurensuche anlässlich des 100. Todestages von Henry James, der als englischer Staatsbürger am 28. Februar 1916 in London starb.

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RBB Kulturradio // 27.02.2016; 26 min

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Der König der Bettler: Michael Henry aus Boston

Seit über 20 Jahren steht der Bettler Michael Henry in Bostons historischem Beacon Hill, in einer der feinsten Ecken Amerikas. Immer wieder gewinnt Michael die Herzen und täglich mehrere hundert Dollar, so die Legende. Unsere Autorin hat ihn getroffen.

DeutschlandradioKultur // 13.12. 2015; 30 min

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'Amerikas großes Gewissen' - dem Dramatiker Arthur Miller zum 100ten

Als Aufklärer hat sich Arthur Miller (1915-2005) verstanden. Vor hundert Jahren - am 17. Oktober 1915 - kam er als Sohn jüdisch-polnischer Einwanderer in New York zur Welt.  Seine politische Haltung, soziale Wirklichkeit bedingungslos darzustellen, könnte heute nicht aktueller sein. Nora Sobich hat sich auf die Spuren des couragierten Humanisten und intellektuellen Selfmademan gemacht, der mit „Death of a Salesman“ unsterblich geworden ist .

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RBB Kulturradio // 17.10.2015; 26 min


Prinzip Innovation: der Geist des zerstörerisch Neuen

Die digitale Revolution hat erfinderisches Unternehmertum ins Rampenlicht gerückt. Als zentrale Figur gesellschaftlichen Wandels wird der ‚kreative Zerstörung’ praktizierende Entrepreneur seitjeher vor allem in Amerika bewundert. Die neuen Tech-Pioniere des ‚Silicon Valley’ feiern nun als gesellschaftlichen Fortschritt, mit sogenannten disruptive Innovations“ Bestehendes umzustürzen. To make the world a better place?

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RBB Kulturradio // 30.04.2015;                               MDR Figaro // 05.11.2015; 56 min

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Das Diktat der Zeit

Die einen haben zu viel, die anderen zu wenig: Zeit zu haben, ist auch eine Haltung. Und keine Zeit zu haben, ist für viele ein Statussymbol. Bereits vor knapp 100 Jahren prophezeite der große englische Ökonom John Maynard Keynes, dass der technische Fortschritt die Utopie des drei-Stunden-Tags realisieren werde. Die Moderne hat allerdings nicht mehr an Zeit gebracht. Trotz Beschleunigung und zeitsparenden digitalen Fortschritts scheint Zeit immer knapper.

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RBB Kulturradio //27.07. 2015; 26 min;                 MDR Figaro // 02.01.2016

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Forever Wild: die Abenteuer des James Fenimore Cooper

"Der letzte Mohikaner“ – wer kennt ihn nicht? In ungekürzter Neuübersetzung liegt jetzt das Hauptwerk des großen amerikanischen Romantikers James Fenimore Cooper (1789–1851) vor. Weltberühmt für seine Abenteuergeschichten war dieser Vielschreiber mehr als bloß der bei uns bekannte Jugendbuchautor: politischer Philosoph, ökologischer Vordenker, weit gereister Kulturbürger und Chronist des jungen Amerika. Im Kolonialstädtchen Cooperstown, das einst sein Vater in der Wildnis gegründet hatte, trägt die Landschaft das Geheimnis seiner Romane. Ein literarischer Besuch.

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RBB Kulturradio // 18.4. 2015; 25 min

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Charles Dickens und die Mädchen aus Lowell - eine Weihnachtsentdeckung

’A Christmas Carol’, die wohl berühmteste literarische Weihnachtsgeschichte der Welt, ist ein sozialkritischer Appell für mehr Menschlichkeit. Der große Charles Dickens schrieb ‚my ghostly little book’, wie er diesen Klassiker nannte, 1843 nach seiner ersten Amerikareise. Wie jetzt entdeckt wurde, waren die Textilfabriken in der neuenglischen Industriestadt Lowell für den jungen Schriftsteller ein Ort der Inspiration - denn hier stieß er auf eine Geistergeschichte, die ihn auf die Idee für sein unsterbliches Weihnachtsmärchen brachte. Eine weihnachtliche Reportage auf den Spuren eines Klassikers.

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RBB Kulturradio // 26.12. 2014; 25 min

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Der Vorgarten. Ein amerikanisches Kulturgut

In Amerika ist der „Front lawn“, der Vorgartenrasen, ein Kulturgut. Über 30 Milliarden Dollar läßt sich die Nation jährlich ihre Leidenschaft für das Einheitsgrün kosten. Als gesellschaftlich und ökologisch anachronistisch gerät dieses Symbol privaten Vorortglücks allerdings zunehmend unter Beschuß.

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RBB Kulturradio // 4.8. 2014; 26 min


Let's talk about - Literatur - Baby... - Schon im Lesekreis?

Lesen muß kein einsames Vergnügen sein. In Amerika gibt es drei bis vier Millionen „Book Groups“ - Lesekreise.  Eine ganz eigene Lesekultur ist da entstanden und mittlerweile selbst schon Genre von Romanen und Hollywood-Filmen. Das populäre Phänomen des gemeinschaftlichen Lesens ist auch bei uns verbreitet, anders als in Amerika allerdings noch ohne den Beistand von Buchhandlungen und Verlagen.   

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RBB Kulturradio // 19.7.2014; 26 min


Ich verkaufe, also bin ich. Der Mythos des Salesman

Der ,Salesman' - Verkäufer - ist ein amerikanischer Charakter. Für seinen Selbsterfindungsgeist wird dieser moderne Überzeugungskünstler so sehr bewundert, wie er als Willy Loman in Arthur Millers Tragödie„ Tod eines Handlungsreisenden“ bedauert wird. Sein Knowhow gilt heute mehr denn je. Die Kunst der Selbstvermarktung ist zur Voraussetzung für persönlichen Erfolg geworden.

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RBB Kulturradio // 27.3.2014; 56 min

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Bilbao im Wohnzimmer - wie richten wir uns ein?

Selbst bei Möbeln ist Geschmack erlernbar - so das Kredo der bürgerlichen Interieur-Künstler und der Modernisten. Inzwischen ist viel geübt worden. Einrichten kann jeder. Als Schaukästen von Lebensgewohnheiten erzählen private Räume heute vor allem von uns selbst.  

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RBB Kulturradio // 25.11.2013; 26 min

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Laß uns leben wie die Seemöwen - dem amerikanischen 
Dramatiker Eugene O’Neill zum 125ten

An Dramen hat es im Leben Eugene O’Neills (1888 - 1953) nie gefehlt. Den Nobelpreis erhielt dieser in sich gekehrte Außenseiter und Lebenssinn suchende Abenteurer, noch bevor er überhaupt sein Meisterwerk, die schonungslose Seelenanalyse der eigenen Familie – „Eines langen Tages Reise in die Nacht“, geschrieben hatte. Nora Sobich ist auf den Spuren O’Neills an die amerikanische Ostküste gereist, nach New London und Provincetown auf Cape Cod, wo mit O’Neill eine der wohl fruchtbarsten Phasen der US-Literatur, das moderne amerikanische Drama, ihren Anfang nahm. 

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RBB Kulturradio // 12.10.2013; 26 min


 Amerikas ,Gun Culture' - ein umstrittenes Selbstverständnis

Was liebt Amerika an seinen Waffen? Trotz  jüngster Amokläufe und Gewaltexzesse scheint das in der US-Verfassung garantierte Recht auf bewaffnete Selbstverteidigung unantastbar. Für viele Amerikaner ist Waffenbesitz nicht nur ein Gesetz, sondern ein Kulturgut –  Symbol für Freiheit und Sicherheit. Damit behaupten die Vereinigten Staaten im 21. Jahrhundert noch so etwas wie eine geheiligte Sonderstellung.

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RBB Kulturradio // 04.07.2013; 56 min

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Neue Begeisterung für Edith Wharton – die amerikanische ‚Gilded Age’ - Erzählerin, die ‚Lady Fifth Avenue’

Die New Yorker High-Society-Chronistin Edith Wharton (1862-1937), die als erste Frau 1921 einen Pulitzerpreis erhielt, ist in Amerika alles andere als ein Geheimtipp – sondern eine etablierte Klassikerin der „Novel of manners“. Nora Sobich unternimmt in ihrer Sendung einen Besuch in Edith Whartons imposantem Sommerpalast „The Mount“ in den berühmten Berkshire-Bergen, der für diese Vielschreiberin, die nun auch in Deutschland mit feinen Neuübersetzungen wiederentdeckt wird, zur Lebensbühne wurde.

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RBB Kulturradio // 04.05.2013; 26 min


Wo bleibt die Moral beim ‚Homo oeconomicus’? Die Marktzweifel des US - Starphilosophen Michael Sandel

Zivilisationsleistungen lassen sich nicht im Supermarkt erwerben. Dennoch infiltriert der Marktglaube immer mehr Lebensbereiche. Eine Gesellschaft, in der alles für Geld zu haben ist, hört irgendwann auf, Demokratie zu sein. Der Harvard-Philosoph Michael Sandel fordert moralische Grenzen. Ist Marktkritik erlernbar?

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RBB Kulturradio // 22.04.2013; 26 min


Amerikas unbehauste Mittelschicht - der verlorene Traum vom klassenlosen Ranch-style-house 

Jahrzehntelang war das preisgünstige Ranch-Style-House Amerikas Inbegriff von vollklimatisierter Wohnfreiheit. In diesen langgestreckten, einstöckigen Fertighäusern, die gleichermaßen von der Westküsten-Moderne, vom Bauhaus und Frank Lloyd Wrights "Usonian-Häusern" beeinflusst waren, erfand sich das Land als die größte Mittelklasse-Nation der Welt. Jetzt wird die Massenmoderne langsam zum Denkmal.

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RBB Kulturradio // 05.11.2012; 26 min

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Die Sucht (e) nach den Dingen

Gadgets wie Smartphone, eReader oder iPad sind die neuen Freunde. Der Sehnsucht, sich in physischen Dingen wiederfinden zu wollen, hat die digitale Entmaterialisierung aber nicht etwa geschadet. Die Inszenierung des Objekts, ob als Seelenfreund oder Gegenstand der Erinnerung, erfährt immer neue Blüten: sie macht dingfest. 

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RBB Kulturradio // 02.07.2012; 26 min

 


Henry David Thoreau - 150. Todestag

Der amerikanischen Naturschriftsteller und Lebensphilosoph Henry David Thoreau war ein Individualist der sehr eigenen Art; er entzog sich jeder festen Einordnung - ein sonderbarer Vogel in der an sonderbaren Vögeln nicht armen Frühphase der amerikanischen Literatur, der so genannten „American Renaissance“. Nora Sobich zeichnet in ihrer Sendung ein vielseitiges Porträt des Schriftstellers, dessen Essay „Resistance to Government“ zu einem Standardwerk des zivilen Ungehorsams wurde und u. a. Mahatma Gandhi und Martin Luther King als Quelle für den gewaltfreien Widerstand gegen die Obrigkeit diente. 

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RBB Kulturradio // 05.05.2012; 26 min


Klassenkampf in Amerika – eine geteilte Nation vor der Wahl

Im November 2012 findet die US-Präsidentschaftswahl statt. Der von astronomisch hohen Privatspenden finanzierte Wahlkampf hat sein Leitthema früh gefunden: „Klassenkampf“. Eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich spaltet das „land of the free“. Die radikalisierten politischen Lager sind zerstritten wie seit Jahren nicht mehr. Um nichts Geringeres geht es als um das Grundverständnis von einer fairen Gesellschaft. 

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RBB Kulturradio // 26.04.2012; 56 min


Ist der Kunde noch König oder nur Instrument?

Seit den Anfängen der Konsumentendemokratie gilt „Freedom of Choice“. So viel Auswahl wie heute gab es noch nie. Immer raffinierter durchpflügen Unternehmen und Marketingstrategen die wachsenden Datenberge nach Kundeninformationen, um am Ende das angeblich gewünschte Produkt anzubieten. Doch ist der Kunde wirklich noch König? Hat er die Freiheit der Wahl? 

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RBB Kulturradio // 02.08.2011; 26 min


Detroit – American Acropolis

Amerikas geschundene „Motor City“ ist wieder angesagt. Nach über fünf Jahrzehnten Verfall zeigt sich Detroit, von dessen einst zwei Millionen Einwohnern nur knapp 700.000 geblieben sind, als einer der ungewöhnlichsten Stadträume westlicher Großstadtkultur. In dieser uramerikanischen Stadt, die wie keine andere zum Symbol für Pioniergeist, Mobilität und Kapitalismus wurde, die für Eigenheim, Vorortzersiedlung und Rassenunruhen steht, entdecken nun Künstler, urbane Pioniere und Stadtplaner neue Visionen des Städtischen. 

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RBB Kulturradio // 28.04.2011; 56 min


e-Revolution – Bücher von Morgen

In den USA verzeichnen eBooks bereits zweistellige Wachstumsraten. Dort lädt man sich schon ganz selbstverständlich seine Sachbücher und belletristischen Werke auf sein Lesegerät, das eine kleine Bibliothek speichern kann. Der digitale Umbruch wird nicht nur Lesegewohnheiten ändern, sondern auch den Buchmarkt selbst. 

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RBB Kulturradio // 26.02.2011; 26 min

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Amerika und die Freiheit – Bilanz vor den US- Kongresswahlen                             am 2. Nov. 2010

Das Land der Freiheit – so versteht sich Amerika. Seit der Unabhängigkeitsbewegung hält dieser Glaube eine auf Individualismus und Selbstverantwortung gebaute Gesellschaft zusammen. Bürgerliche Rechte und Freiheiten werden mehr geschätzt als soziale Sicherheiten und staatliche Fürsorge. Für Amerikaner ist Freiheit aber auch der Zündstoff, an dem sich die Nation immer wieder zu spalten droht. Nach der Wirtschaftskrise und den ersten Reformprogrammen der Obama-Regierung wird über das wahre Verständnis dieser geheiligten Zivilreligion nun wieder rücksichtslos gestritten und gekämpft. 

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RBB Kulturradio // 11.11.2010; 56 min


Ökonomie der Warteschlange: Lust und Leid des Schlangestehens

Jeder kennt es, keiner mag es: Schlange stehen. Am weltberühmten Massachusetts Institute of Technology in Cambridge beschäftigt sich der Professor für Ingenieurswissenschaften Richard Larson, genannt Dr. Queue, seit dreißig Jahren mit diesem hoch sensiblen, sozialen Mikrokosmos und dessen mathematischen und psychologischen Parametern: Warum wir an der Kasse im Supermarkt nur wenig Geduld zeigen, jedoch für eine  Museumsausstellung gleich mehrere Stunden im Regen ausharren Jeder kennt es, keiner mag es: Schlange stehen. 

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RBB Kulturradio // 19.04.2010; 26 min


Jeder kennt ihn, jeder mag ihn! 100. Todestag von Mark Twain

Samuel Langhorn Clemens, besser bekannt als Mark Twain, sitzt als ur-amerikanisch gefeierter Klassiker ganz oben im US-Literatur-Olymp. Mit Huckleberry Finn und Tom Sawyer bleibt der Entertainer, Weltreisende, Selfmademan und begnadete moderne Erzähler des amerikanischen Südens scheinbar für immer lebendig. Nora Sobich berichtet, wie Mark Twain, der am 21. April 1910 vor genau hundert Jahren verstarb, in Amerika auch als Rebell seiner Zeit und als unverändert relevanter Gesellschaftskritiker wieder entdeckt wird. 

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RBB Kulturradio // 01.04.2010; 26 min


Yes, we can! Amerikas New New Deal

US-Präsident Barack Obama will den „American Dream“ wieder wirklich werden lassen. Er hat sich vorgenommen, das Land aus der schwersten Krise seit der „Great Depression“ zu führen und eine neue Kultur der Verantwortung  zu etablieren. Bereits in den dreißiger Jahren hatte Amerika mit dem „New Deal“ eine moralische Reinigung und neue Form des Staatskapitalismus erlebt. Wie jedoch aus der heutigen umfassenden Finanz - und Kulturkrise eine neue amerikanische Solidargemeinschaft  entstehen soll, ist schwer vorstellbar. 

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RBB Kulturradio // 19.10.2009; 56 min

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Heute wäre er ein Blogger: 200ter Geburtstag von E. A. Poe

Edgar Allan Poe (1809 – 1849) ist einer der Stammväter der literarischen Moderne. In seiner Lyrik („Der Rabe“) und in seinen Erzählungen („Das verräterische Herz“) zeigt er die dunkle Seite der menschlichen Natur. Er wusste, wovon er schrieb, denn sein eigenes Leben war von zahlreichen sozialen und emotionalen Katastrophen geprägt. Nora Sobich hat sich anlässlich des 200. Geburtstages von Poe am 19. Januar auf die biographischen Spuren des Autors begeben, von dem Charles Baudelaire schrieb: „In der Literatur jedes Landes gibt es Männer, in deren Stirnfalten das Wort ‚Pech’ geschrieben steht; doch wenn man ihr Leben aufmerksam prüft, findet man Talente in ihnen, Tugenden, Begnadung. 

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RBB Kulturradio // 17.01.2009; 26 min


American Pie: Wie Amerika sich immer wieder selbst erfindet

Die USA sind ein Land voller Widersprüche. Hoffnung und Verzweiflung liegen dicht beieinander. Bei allen Krisen aber steckt in der amerikanischen Mentalität ein unverwüstlicher Erneuerungswille. Wer scheitert, hat es eben versucht und fängt neu an. American Pie – das heißt: durch und durch amerikanisch, viele Tortenstücke, aber ein Geschmack. – Die Autorin, die in den USA und Berlin lebt, beschreibt in ihrem Essay den amerikanischen Impuls: „Yes, we can!“ 

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RBB Kulturradio // 15.05.2008; 26 min


Leseindustrie – Amerikas ausufernder Buchmarkt

In den letzten 30 Jahren ist die Zahl der Neuerscheinungen in Amerika geradezu explodiert. Mit rund 300 Millionen potentiellen Lesekunden zählt der amerikanische Buchmarkt zu den größten der Welt. Die wenigen großen Verlagshäuser haben sich auf die Produktion von Spitzentiteln konzentriert, die es auf weltweit 40 Millionen verkaufte Exemplare bringen können. Aber selbst die sogenannten schwierigen Titel sind in Folge der Marktkonzentration nicht gänzlich verschwunden, sondern erscheinen in Universitätsverlagen, einem in Amerika  weit verbreiteten und nicht nur auf Wissenschaftspublikationen spezialisierten Non-Profit-Verlagstypus. 

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RBB Kulturradio // 13.10.2007; 26 min

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Josep Pla – Kataloniens Dichter

Josep Pla ist nicht nur der berühmteste, sondern auch der am meisten gelesene Katalanische Schriftsteller des letzten Jahrhunderts: Schulllektüre für jedes Kind in Katalonien. Er hat seine Region, die später durch den Massentourismus berühmt geworden ist, schriftstellerisch entdeckt und ihr ein literarisches Gesicht gegeben. Zur Buchmesse im kommenden Jahr mit dem Schwerpunktthema Katalonien wird erstmals auch Plas Hauptwerk, El quadern gris, Das graue Heft, als deutsche Übersetzung erscheinen. 

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RBB Kulturradio // 09.09.2006; 26 min


Neid – Dimensionen eines Gefühls

Es ist ein Zeitzeichen, dass auf Symposien über Neid diskutiert wird: Neid stört die menschliche Seelenruhe und schädigt den Frieden der Gemeinschaft - schon für die alten Griechen eines der schlimmsten Laster und im Christentum eine der sieben Todsünden. Doch eine neidfreie, auf harmonischer Gleichheit basierende Gesellschaft bleibt Utopie. Und in der modernen Wirtschaftslehre wird das neidische Begehren sogar als anspornender Motor von Ehrgeiz und Wettbewerbsdenken ins Positive verkehrt. - Was ist Neid und wie gehen wir damit um? Eine Annäherung. 

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RBB Kulturradio // 27.04.2006; 56 min


Creative Writing macht Schule

Diplom-Schriftsteller sind in Deutschland bisher die Ausnahme. Anders in Amerika, wo “Creative Writing“ seit fast einem Jahrhundert fest im Literaturbetrieb verankert ist: Wer will, kann Schreiben lernen. Das gilt für alle. Auch in Deutschland etabliert sich eine pragmatischere Auffassung des Schreibens, die weniger auf romantischen Geniekult als auf handwerkliche Fertigkeiten setzt. 

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RBB Kulturradio // 06.01.2006; 26 min


Global Flying – Von der Zukunft der Flughäfen

Die Zahl der Flugreisen wächst und wächst. Weltweit – in Europa, Amerika, Asien – entstehen derzeit neue Flughäfen mit modernsten High-Tech-Terminals und umfassenden Service-Angeboten. – Die ersten berühmten Flughäfen der Nachkriegszeit spiegelten architektonisch noch Fortschrittsglaube und Romantik. Hat sich in der Welt der Billigflieger der Flughafen heute zu einem „junk space“ trivialisiert, wie Tankstellen und Bahnhöfe? Oder ist der Mythos vom Fliegen immer noch zu spüren? 

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RBB Kulturradio // 07.04.2005; 56 min


Literaturverbote – der Fall Esra

Nach den Publikationsverboten für die Romane "Esra" von Maxim Biller und "Meere" von Alban Nikolai Herbst im vergangenen Jahr wird die Frage debattiert, ob Literatur mit juristischen Mitteln bewertet werden darf. Können Personen, die sich in Romanen wiederzuerkennen glauben, ein Verbot erwirken? Ist das Zensur, wie der Großteil der Kritiker meint, oder handelt es sich eher um Notwehr in Zeiten zunehmenden ‚Voyeurismus'? Fragen, denen Nora Sobich in ihrer Sendung nachgeht. 

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RBB Kulturradio // 21.08.2004; 26 min


Literaturklassiker – Bestseller o. Ladenhüter

Welchen Stellenwert haben heute Klassiker wie Brecht, Carver, Malerba oder Chandler, welche Rolle spielen sie in den Bilanzen der Verlage, wie sieht es mit den Rechten aus, verschaffen die hohen Preise für die Lizenzen von Neuerscheinungen den Klassikern eine Wiedergeburt. Welche Ausgaben gibt es? Wie verhält es sich mit den Lesegewohnheiten, schmökern Leser lieber eine zweites Mal die Brüder Karamasow als zum ersten Mal Franzens Korrekturen oder haben Klassiker nur noch zu runden Geburts- und Todestagen eine Chance? Eine Reportage mit stimmen aus Verlagen, Buchläden und von Lesern. 

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RBB Kulturradio // 10.01.2004; 26 min

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Durch Dick und Dünn – Warum es so schwer ist, schlank zu sein

Das Leben im Kalorien-Überfluss ist zur Herausforderung geworden. Immer mehr Menschen plagen sich mit Diäten ab, exerzieren in Fitness-studios, probieren die neuesten Appetitzügler, begeben sich in die Praxen von Schönheitschirurgen oder Ernährungsberatern. Aber stetig steigt die Zahl der Übergewichtigen. – Wo liegen die Ursachen für unsere Schwierigkeiten mit dem richtigen Essen? 

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RBB Kulturradio // 17.04.2003; 56 min

 

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